Fermentieren baut Nährstoffe in einer Art mikrobieller Vorverdauung um. Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme im Gemüse bleiben dabei erhalten, während es gleichzeitig bekömmlicher, leichter verdaulich und kohlehydratärmer wird. Dies passt also perfekt in die Herbst/Winterzeit.

Klassisches Sauerkraut

  • Gärgefäß mit 1 l Fassungsvermögen und Beschwerer (Keramik oder Glas)
  • 1kg Weißkraut, gehobelt
  • 1gestrichenen Teelöffel Kümmelsamen
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • 2-3 Wacholderbeeren
  • 1-2 Pimentsamen
  • 4 TL Ursalz (=2%)

Bestreuen Sie das gehobelte Kraut mit Salz und verteilen Sie dieses für einige Minuten gleichmäßig unter dem Kraut. Lassen Sie es noch einige Zeit einziehen, bis erste Wassertröpfchen austreten. Kneten Sie solange weiter, bis sich eine Lake mit 1-2cm Höhe gebildet hat.

Legen Sie die Gewürze in das Gärgefäß. Füllen Sie das Kraut schichtweise ein und verdichten Sie es mit der Faust. Befüllen Sie das Gefäß bis zur Schulter des Glases. Die Lake soll das Kraut leicht überstehend abdecken. Beschweren und mit Drahtbügel verschließen (keine Schraubverschlüsse!).

Fermentationsdauer 21-28 Tage bei Zimmertemperatur

12 Monate Haltbarkeit.

Quelle: Ingrid Palmetshofer; Geschmacksrevolution Fermentieren, Kneipp Verlag