Burnout-Prävention

Vorsorgen statt Therapieren

Chronische Müdigkeit und Erschöpfung sind Symptome mit vielen möglichen Ursachen wie zum Beispiel Blutarmut, Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes, nächtlichen Atemstörungen oder chronischen Infektionen.

Sie gelten auch als Leitsymptome des Burnout-Syndroms. Anamnese, körperliche Untersuchung, Laborbefunde und gegebenenfalls die Messung der Herzratenvariabilität (HRV) klären die Ursache. Der Beginn einer Stresserkrankung ist schleichend, viele Stadien werden durchlaufen bevor sie im Burnout ihren Tiefpunkt findet. Symptome wie Müdigkeit, Erschöpfung, schlechtes Gedächtnis, schlechter Schlaf, Konzentrationsschwäche, Angst, aggressive und depressive Verstimmungen, aber auch unerfüllter Kinderwunsch sind oft Grund einer Stressmessung.

Mittels Herzratenvariabilität(HRV) und Botenstoffbestimmungen lässt sich eine Standortbestimmung vornehmen. Bei einem kompletten Verlust der Aktivierbarkeit und dem Verlust der Erholungsfähigkeit wie beim Burnout-Syndrom dauert es unter Therapie allerdings durchwegs ein Jahr, bevor sich die Regulationsfähigkeit wieder einstellt, dabei werden alle Stadien der Stresserkrankung quasi im Rückwärtsgang wieder durchlaufen. Es gibt keine Abkürzung aus dem Burnout.

Auch in diesem Fall ist Prävention effizienter als Therapie.

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