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14.11.2020 – Wintertipps

Liebe Freunde von Medicalcoaching,

das Wichtigste zuerst: unsere Ordination ist geöffnet und alle Termine bleiben aufrecht. Besprechungen können nach wie vor persönlich oder wenn nicht anders möglich gerne auch telefonisch oder per skype durchgeführt werden.

Wie erwartet, gehen die Infektionszahlen für COVID 19 laut Medien nun deutlich hinauf. Seit März bis heute wissen wir in der Ordination unter jenen, die regelmäßig bei uns in Betreuung sind, von 8 Infizierten: 4 waren völlig symptomlos, 2 waren wie bei einem grippalen Infekt erkrankt und 1 Person benötigte mediz. Unterstützung zu Hause, ist aber auch bereits wieder gesund.

Zahlreiche virale Atemwegsinfektionen wie Influenza oder saisonale Corona- Infektionen nehmen in der lichtarmen Jahreszeit zu und gehen im Frühjahr wieder zurück. Ob auch Covid-19 in Zukunft solch eine saisonale Erkrankung sein wird, lässt sich zwar noch nicht mit 100% Sicherheit sagen, aber basierend auf dem Wissen über SARS-CoV-2 und dem menschlichen Verhalten in der kalten Jahreszeit ist davon auszugehen, dass es im Winter zu größeren Ausbrüchen kommt.

Wenn Menschen vermehrt in schlecht gelüfteten Innenräumen zusammentreffen, nimmt das Übertragungsrisiko zu! Neben dem Verhalten der Menschen sind auch die Vorlieben des Virus von Bedeutung. Laboruntersuchungen mit SARS-CoV-2 haben gezeigt, dass diese Viren Luft ohne direkte Sonnenbestrahlung bevorzugen. Dagegen kann UV Licht Viruspartikel auf Oberflächen und in Aerosolen inaktivieren – insbesondere bei Temperaturen von über 40°C. Diese Maßnahme fällt wohl oder übel bis auf weiteres aus: die Sonne hat bereits einen sehr flachen Einfallswinkel und für eine relevante UV-Strahlung müssen wir am 48. Breitegrad bis Mitte März durchhalten. In der lichtarmen Jahreszeit ist es naturgegeben auch kalt.

Im Winter übliche Innentemperaturen von 20°C, bei geringer Luftfeuchtigkeit durch Heizungen und schlechter Luftzirkulation bieten hingegen gute Voraussetzungen für ein längeres Überleben der Viren. Da wird der Abstand eines Babyelefanten zu wenig sein!

Forscher haben inzwischen die Infektionsrate unter verschiedenen klimatischen Bedingungen in unterschiedlichen Regionen der Welt verglichen. Danach scheint sich eine geringere UV-Licht-Einwirkung, wie wir sie im Winter haben, günstig auf die Verbreitung des Virus auszuwirken.

Zurzeit weiß man auch noch zu wenig über weitere mögliche wichtige Einflussfaktoren wie die Dauer der Immunität und das Risiko von Ko- Infektionen. Die Antikörper Testungen bei den im Frühjahr Erkrankten zeigen jedenfalls eine eher kurze Immunität von 3-6 Monaten.

Tipps

  • Es gibt keine „Verkühlungen“ – sondern nur Viren und Bakterien, die auf Immunsysteme treffen, die nicht schlagkräftig genug sind!
  • Sorgen Sie daher für ein gutes Immunsystem, indem Sie sich zum Beispiel möglichst viel im Freien bewegen Keine Angst vor der Kälte! Sorgen Sie aber für warme Füße.
  • Optimieren Sie den Schlaf, denn das Immunsystem ist besonders nachts aktiv. Wenn Sie ab 20.00 Blaufilterbrillen verwenden, schützen Sie Ihr Schlafhormon Melatonin.
  • Überheizen Sie weder Wohnung/ Büro noch Auto Lüften Sie!
  • Wenn Sie Seafood aus dem kalten Meer essen, sind Sie gut mit Eiweiß, Selen, Zink, Kupfer, Iodinen, ein bisschen Vitamin D und Omega 3 versorgt.
  • Genießen Sie Ihren Fisch mit Zitrone, dann geht die Eiweißverdauung leichter und Sie haben in Summe alles, was das Immunsystem benötigt.

Sie sind sich nicht sicher, wie gut Ihr Immunsystem beisammen ist? Im Zweifelsfall sind der Vitamin D Status und sIgA aus dem Stuhl leicht zu bestimmen.

Für Prophylaxe und präventive Maßnahmen können Sie uns gerne ansprechen. Über Strategien unserer australischen präventivmedizinischen KollegInnen, die gerade einen COVID 19 Winter hinter sich haben und neue Forschungsergebnisse zu Melatonin bei Viruserkrankungen berichte ich demnächst!

Mit herzlichen Grüßen!

Ihre Dr. Doris Eller-Berndl

28.09.2020 – Gesundheit in der kalten Jahreszeit

Liebe Freunde von Medicalcoaching,

ich hoffe, Sie haben den Sommer genossen und genutzt!

Nachdem sich der Sonneneinfallswinkel bereits unter 45 Grad gefallen ist, gibt es bei uns nun keine relevante Vitamin D Produktion und UVB Strahlung mehr. Bald zeigt uns der Abfall der Blätter der Bäume, dass auch die Natur die Energieproduktion über das Licht langsam einstellen muss und in dieRuhephase geht. Auch für uns wird es Zeit, in den „Energiesparmodus“ zu wechseln. Wie das geht? Darüber habe ich letzten Herbst 4 Vorträge zum Thema Energie, DHA-Omega 3, Kälte und Umwelt in der Biogena Akademie gehalten. Diese stehen nun einzeln oder als Webinarreihe Optimale Gesundheit in der kalten Jahreszeit für zu Hause zur Verfügung.

Hier erfahren Sie, wie uns die Natur an Kälte und Finsternis angepasst hat:

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Teil 1: Energie + Signale | Preis: 29.-

Der Verlust der UVB Strahlung und der vermehrte Aufenthalt in geschlossenen, schlecht gelüfteten Räumen und die Austrocknung der Schleimhäute durch

Heizungsluft stellen uns heuer vor besondere Probleme, was die Vermeidung viraler Infektionen inkl COVID 19 betrifft.

Was haben wir inzwischen gelernt? Zum Beispiel, dass das von Schleimhäuten sezernierte Immungobulin A (sIgA) im Rachen wie eine Barriere das Eindringen von COVID 19 erschwert. sIgA lässt sich gut in einer Stuhlprobe nachweisen, Das wichtigste: wird es zuwenig gebildet, lässt es sich mit gewissen Probiotika gut stimulieren.

Ein gutes Immunsystem war schon immer Thema unserer gemeinsamen Arbeit- das hat sich zusammen mit angemessenem und verantwortungsbewußtem Umgang mit der speziellen Situation dazu geführt, dass mir bei rund 4000 PatientInnen bisher 4 Infektionen, aber keine Erkrankung bekannt sind!

Es wäre schön, wenn es so bleibt!

Wir sind auf jeden Fall da und haben auch Vorkehrungen getroffen, dass die Herbstchecks gut und sicher ablaufen können!

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Herbst!
Ihre Doris Eller-Berndl

01.06.2020 – passende Darmsignale mit Kirschen und Weichseln

Liebe Freunde von Medicalcoaching,

es ist schon länger her, dass ich zuletzt im Rahmen der COVID-19 Krise geschrieben habe. Heute soll es nun endlich wieder einmal um etwas anderes gehen! Seit einigen Monaten stelle ich auf mehrfachen Wunsch immer Rezepte des Monats auf die Homepage www.medicalcoaching.at.

Um den Lichtsignalen die passenden Signale aus dem Darm an die Seite zu stellen, empfiehlt sich eine saisonale und regionale Ernährung. Im 2. Anhang habe ich einen Saisonkalender für Obst und Gemüse angefügt.

Sie finden die Rezepte auf der Hauptseite der Homepage, indem Sie einfach nach unten scrollen. Mit dem Übergang von Mai auf Juni wechseln auch die Rezepte von Spargel und Erdbeeren zu

Kirschen und Weichseln

Juni ist das Monat der frischen Süßkirschen und Weichseln (Sauerkirschen). Die roten Früchte enthalten nicht nur viele Vitamine und Mineralstoffe. Sie gelten zudem als entzündungshemmend und als natürliche Melatoninquelle.

Rechtzeitig zu den kürzesten Nächten des Jahres hilft uns die Natur beim Schlafen: Eine 2012 veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass beispielsweise der Melatonin-Gehalt der Montmorency-Sauerkirsche etwa 13,5 ng pro Gramm Fruchtfleisch betragen kann. (Howatson et al., 2012)

Kirschen enthalten, wie auch viele anderen Obstsorten und Gewürze farbgebende Polyphenole. Diese gelten für uns als besonders wertvoll und sind Produkte des pflanzlichen Immunsystems, das sich so gegen Belastungen aus der Umwelt wappnet. Das Problem mit Polyphenolen generell ist jedoch, dass die meisten aufgrund ihrer hohen Molekülgröße nicht von den Zellen aufgenommen werden oder in unseren Blutkreislauf gelangen können. Im Verdauungssystem von Säugetieren unterliegen große, nicht verdauliche Nahrungsmoleküle der Gärung, Veränderung und dem Abbau durch die dort ansässigen Darmbakterien. Es wurde festgestellt, dass Tee, Kaffee, Kakao, Beeren und Granatapfel, die alle reich an Polyphenolen sind, Lactobacillus und Bifido Bakterien im Darm stimulieren. Leider gibt es noch keine Studien über die Auswirkungen des Verzehrs von Sauerkirschen (und Süßkirschen) auf das Darmmikrobiom. Auf der Grundlage der Polyphenolprofile von Kirschen kann eine Stimulation von Lactobacillus, Bifidobacterium und/oder Bacteroides jedoch angenommen werden. Basierend auf Studien über andere polyphenolreichen Früchte ist zu erwarten, dass der Verzehr von (Sauer)kirschen das Potenzial hat, die Zusammensetzung und Stoffwechselaktivitäten der Darmmikrobiota zu modulieren, was zur Freisetzung spezifischer Stoffe führt. Die potenziellen gesundheitlichen Vorteile unterscheiden sich jedoch vermutlich von den gesundheitlichen Vorteilen die in reinen Laboruntersuchungen beschrieben wurden. (Alba et al., 2019). Die positiven Auswirkungen für uns verdanken wir also mehr den Produkten der Darmbakterien als den Kirschen.

Wie auch immer: Das Juniobst Kirschen, aber auch Weichseln, schmecken sehr gut als Kuchen. Auf der Homepage finden Sie eines meiner Lieblingsrezepte. Übrigens, wer Sorge bezüglich des Innenlebens der Früchte hat: Kirschen mit Wurmbefall haben meistens weniger Glanz. Bei Verdacht sollte man die Kirschen 15 Minuten in lauwarmes Wasser legen. Die Würmchen kriechen dann aus den Früchten.

Lassen Sie es sich schmecken! Liebe Grüße!
Ihre Doris Eller-Berndl

24.04.2020 – den Sommer nutzen

Liebe Freunde von Medicalcoaching,

Es macht sicher Sinn in geschlossenen Räumen, in denen sich mehrere Menschen aufhalten Masken zu tragen und es macht Sinn Abstand zu halten, um Infektionen, die primär über die Atemluft übertragen werden, nicht so leicht weiterzugeben – und zwar egal welche!

Ansonsten kommt uns derzeit die Jahreszeit entgegen,dass wir viel draußen sein, die Sonne nutzen und die Fenster geöffnet lassen können, um für eine gute Durchlüftung zu sorgen.

Eine neue Studie zeigt, dass die Sonne und ihr Einfallswinkel eine wesentliche Rolle bei Infektions- und Todesraten von COVID-19 spielt.
Dabei ist die Temperatur (> 14 Grad bedeutet eine geringe Zunahme) sogar von geringerer Bedeutung als der Einfluss von natürlicher und künstlicher Strahlung. Die hochenergetische Vitamin D induzierende UVB Strahlung ist deutlich mit niedrigeren COVID 19 Raten verbunden.

 

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Follow the Sun: Slower COVID-19 Morbidity and Mortality Growth at Higher Irradiances;Alex Bäcker;QLess; California Institute of Technology: April 2, 2020

 

Eine Übersichtsarbeit zum Thema Vitamin D ergab, dass, um das Risiko einer Influenza- und/oder einer COVID -19 Infektion zu senken, der Speicherwert 25 OH Vit D zwischen 40 und 60 ng/ml betragen sollte.(Das war schon immer unser Ziel)
Evidence that Vitamin D Supplementation Could Reduce Risk of Influenza and COVID-19 Infections and Deaths.Grant et al, Nutrients. 2020 Apr 2;12(4).

Vitamin D ist das Signal, das gebildet wird, wenn UVB Strahlung Elektronen aktiviert und diese mobile Elektronen in unseren Zellmembranen als Strom fließen- “Life is a little current”!

Im Herbst wird es wichtig sein, die Sonne im Sommer gut genutzt zu haben!
Es wird auch wichtig sein, sich gegen die saisonale Grippe zu impfen, da viele schwere Fälle im März 20 hierorts eine Kombination von Influenza und COVID-19 waren.
Dies erscheint auch vernünftig, da es sich beim Grippeimpfstoff um ein bewährtes Präparat handelt, das eine normale Entwicklung und Testungen durchlaufen hat.
Ein sorgfältig getesteter Impfstoff gegen COVID 19 wird jedoch nicht so rasch zur Verfügung stehen.

Wir hatten bisher KEINE COVID 19 Erkrankung unter unseren Patient*innen und nur 1 symptomarme Infektion nach mehreren Stunden engen Kontakt mit einem Infizierten. Aber selbst hierbei erfolgte keine Erkrankung. Inzwischen kann ich auf ca 50 Antikörper Tests zurückblicken, die alle negativ sind, mit Ausnahme der einen erwähnten Infektion. Diese Person verfügt über Immunität, alle anderen nicht. Jedoch wird die Wahrscheinlichkeit sich zu infizieren derzeit immer geringer.

Sich also bitte weiterhin verantwortunsvoll verhalten, aber “die Kirche im Dorf” lassen! Nicht nur darum, was wir gerade sehen und hören geht es, sondern vor allem auch darum, was wir nicht beachten. Alle Augen sind derzeit auf das Geschehen rund um Corona gerichtet: Wie entwickeln sich die Zahlen? Wie gefährlich ist das Virus? Wann werden Lockerungen der Corona-Bestimmungen beschlossen? Mit solchen Überlegungen sind wir laufend beschäftigt. Dabei wird uns vielleicht vieles nicht bewusst: Was passiert im Schatten der Corona-Krise?

Nachdenken ist gefordert und Flexibilität.

Bleiben Sie gesund!

Ihre D. Eller-Berndl

13.04.2020 – Neuigkeiten und Erkenntnisse zu Covid-19

Liebe Freunde von Medicalcoaching,

Ich hoffe, Sie haben diese historischen Ostern gut verbracht!

Welche Erkenntnisse haben wir aus der letzten Woche mitgenommen?
Wir haben die ersten Antikörper ELISA Tests bei besonders exponierten Personen durchgeführt. Von 30 Tests waren 26 Tests negativ, 4 Tests sind noch ausständig und werden erst diese Woche fertig.
Dies passt zu den ersten Ergebnissen der Studie, die am AKH Wien läuft. Die Hoffnung, dass sich bei vielen schon ein Grundschutz (Herdenimmunität) aufgebaut hat, indem Menschen infiziert wurden, aber nicht an COVID 19 erkrankt sind, scheint sich nicht zu bewahrheiten. Es bedeutet aber auch, dass sich auch vielfach exponierte Personen gut geschützt haben.

Inzwischen wissen wir dass es wichtige Variable gibt:

Die Viruslast
Diese ist in geschlossenen Räumen höher (siehe letzte mail), vor allem wenn sich viele Infizierte darin befinden, was man ja leider normalerweise meist nicht weiß. Dann kann auch ein gutes Immunsystem überfordert sein (Das erklärt auch , warum auch gesunde Ärzte*innen/Pflegepersonal auf Spitalsabteilungen erkranken, wenn sie lange unter hoher Virusbelastung in der Umgebung arbeiten)
Glücklicherweise können wir wetterbedingt inzwischen gut lüften und draußen ist es kein Problem, wenn man Abstand halten kann.
Im Inneren von Gebäuden ist das Tragen von Masken wichtig, ebenso, dass sich nicht zuviele Personen auf einmal in einem Raum aufhalten. Es freut mich zu hören, dass jetzt so viele Stiegen steigen, statt Lift fahren!

Das Immunsystem
Vor dem Wochenende hat meine ehemalige ausbildende Oberärztin und jetzige Primaria der 2. Internen Lungenabteilung des Otto Wagner Spitals , Frau Dr. Hartl Sylvia, in einem ORF Interview gesagt, dass selbst auf der Intensivstation bei beatmeten Patient*innen mit COVID 19 letztendlich das eigene Immunsystem entscheidend ist, da wir derzeit über keine spezifische Therapie gegen das Virus verfügen.

Mit dem Immunsystem beschäftigten wir uns derzeit sehr intensiv (genetische Varianten und Umweltfaktoren sind in reger Diskussion- ich werde Ihnen darüber berichten)- heute möchte ich nur daran erinnern, dass eine hohe künstliche Blaulichtbelastung und nicht natürliche elektromagnetische Felder wie WLAN, Handy, Bluetooth… die wir derzeit so vielwie noch nie verwenden, ebenfalls eine Belastung für das Immunsystem darstellen.

Bitte das Immunsystem vor allem in der Nacht entlasten und nicht vergessen, Router abzuschalten und das Handy auf Flugmodus zu stellen. Wenn Sie tagsüber stundenlang vor dem Bildschirm sitzen müssen, verwenden Sie die Blaufilterbrillen/Clip on ́s um Ihre Rezeptoren und Ihr Omega 3 im Auge zu schützen, durchaus auch während dieser Zeit. Glücklicherweise kommt uns die Jahreszeit jetzt entgegen und wir verfügen bereits über eine gute Lichtstärke für die Serotoninbildung, UVA morgens für andere Hormone wie Dopamin (wer viele Entscheidungen treffen und lernen muss) und UVB für eine natürliche Vitamin D Produktion. Natürliches Vitamin D ist das Signal wieviel Elektronen an Molekülen Ihrer Oberflächen durch Licht angeregt werden konnten, quasi ein Energiecode. Bitte verwenden Sie die kostenlose dminder pro App, um immer die richtige individuelle Dosis von UVB zu kennen und die Haut zu schützen.

Ordinationsinformation
Nachdem wir alle zusammen das erste Etappenziel erreicht haben und inzwischen ein mit dem Erreger von COVID 19 Infizierter statistisch weniger als eine weiter Person ansteckt, können wir folgende Ordinationszeiten unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen anbieten:

Ab dieser Woche sind wir Dienstag und Donnerstag von 8.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 16.00 erreichbar. Freitag von 12.00 bis 16.00 und Samstag von 10.00 bis 15.00.

Alle Ordinationstermine erfolgen nur nach Vereinbarung.
Besprechungstermine können natürlich weiterhin auch gerne telefonisch oder auf Wunsch per Skype erfolgen.
Blutabnahmen sind ab sofort in der Ordination wieder möglich.
Wenn Sie zur Risikogruppe gehören, werden wir persönliche Termine besonders gut abwägen und individuelle Lösungen finden.

Wir teilen die Termine so ein, dass Sie keinem anderen Patienten begegnen.
Um dies zu gewährleisten, ersuchen wir um absolute Pünktlichkeit. Bitte nicht früher, aber auch nicht später erscheinen.
Wir bitten um Verständnis, dass wir, sollten Sie sich für Blutabnahmetermine verspäten, den Termin verlegen müssen.
Sollten Sie inzwischen an einem Infekt erkranken, bitte zu Hause bleiben und uns telefonisch/per mail kontaktieren.

Wir ersuchen um Einhaltung der Schutzmaßnahmen, die im Anhang beigefügt sind.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Start in die neue Woche!

Ihre D. Eller-Berndl

Verhaltensregeln in der Ordination

03.04.2020 – Antikörpertests

Liebe Freunde von Medicalcoaching,

Bisher werden in den meisten Ländern nur die Menschen auf SARS-CoV-2 getestet, die schwere Symptome zeigen oder die in direktem Kontakt mit einem schon bestätigten Fall standen. Wer keine oder milde Erkältungssymptome zeigt, bleibt in der Regel ungetestet – auch weil es an ausreichenden und schnellen Tests zum direkten Virusnachweis mangelt. Wir gehen davon aus, dass viele Infektionen völlig symptomlos oder mit milden Symptomen verlaufen. Das heißt SARS- CoV-2 ist sehr ansteckend, aber schwere Verläufe sind selten und stehen mit anderen Risiken in Verbindung.

Kommt das Immunsystem mit einem Krankheitserreger in Kontakt, bildet es Abwehrstoffe (Antikörper), sodass es bei einer erneuten Infektion mit dem gleichen Erreger schnell reagieren und diesen unschädlich machen kann. Der Körper wird immun, er erkrankt also für eine bestimmte Zeit nicht erneut und kann den Erreger auch nicht an andere Personen weitergeben.

Experten zufolge sind Menschen nach einer überstandenen Infektion mit Sars-Cov-2 wahrscheinlich zunächst immun gegen den Erreger. Nach unserem derzeitigen Wissensstand ist sicher, dass der Mensch nach der Ansteckung mit dem neuartigen Corona Virus Antikörper bildet. Es ist davon auszugehen, dass der Immunschutz nach der Infektion 1-2 Jahre anhält. Diese Annahme basiert auf der Erfahrung mit anderen menschlichen Coronaviren, aber dies werden wir erst in Zukunft genauer wissen, wenn wir über Langzeituntersuchungen verfügen. Der Präsident der deutschen Gesellschaft für Immunologie, Prof. Dr. Kamradt, geht davon aus, dass man nach der Ansteckung mit Sars-Cov-2 mindestens ein paar Jahre lang vor einer erneuten Infektion geschützt ist. Aber wie gesagt, dies wird die Zukunft weisen, bzw. werde ich Ihnen raten, den Antikörper Test nach einer gewissen Zeit zu wiederholen.

Denn wie lange dieser Schutz anhält, hängt davon ab, in welchem Tempo die Konzentration der Antikörper im Blut, der sogenannte Antikörper-Titer, abnimmt. Je höher der Titer, also die Anzahl der Antikörper, desto stärker der Schutz. Sie kennen das von sogenannten Impftitern. Dass die im Körper produzierten Antikörper gegen das neuartige Coronavirus nicht vor einer erneuten Infektion schützen, wäre laut Prof. Dr. Kamradt „extrem außergewöhnlich“ und ist nicht zu erwarten.

Wichtig ist es nun, mit verlässlichen Antikörpertests zu testen. Dies hilft zu erkennen, wie viele Menschen die Infektion bereits unbemerkt durchgemacht haben. Laut Berechnungen müssen sich etwa 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung infiziert haben, bevor die Infektionswelle von allein zum Stillstand kommt. Das Wissen um eine durchgemachte Infektion ist auch wichtig, um Personen mit bestehendem Immunschutz an Schlüsselpositionen einsetzen zu können (z.B. KassiererInnen im Supermarkt, Gesundheitsbereich, Betreuung von besonders gefährdeten Angehörigen,…)

Dem Berliner Virologen Christian Drosten zufolge vergehen nach einer Infektion (egal ob bei Erkrankung oder ohne Symptome) mit dem Coronavirus etwa zehn Tage bis zur Bildung von Antikörpern. Wenn eine große Tageszeitung heute titelt: „Stichproben in Supermärkten: alle Coronatests sind negativ!“ kann dies folgendes bedeuten: Nachdem die durchgeführten PCR Virusnachweis Tests akute Infektionen anzeigen, können die Angestellten in diesen Supermärkten entweder noch keinen oder sehr frühen Kontakt mit dem Erreger von COVID-19 gehabt haben, oder sie sind bereits immun! Es wäre jetzt interessant diese Personen auch auf Antikörper zu testen!

Die oben beschriebenen Antikörper können wir jetzt nachweisen! Ab kommender Woche haben wir über das Labor Ganzimmun einen EU zertifizierten exakten ELISA Antikörper Test für den Erreger von COVID 19 zur Verfügung!

Ich kann folgendes Package anbieten:
isolierte Blutabnahme, Versand, Laborkosten Ganzimmun ELISA Antikörper Test, elektronische Befundübermittlung an Ihre e-mail Adresse: € 100.- (Privatleistung, Einreichung bei Zusatzversicherung mit ambulantem Tarif)
Derzeit kann ich nicht sagen, wann staatliche Antikörper-Tests (kostenfrei?) als ELISA oder die derzeit weniger genauen Schnelltests zur Verfügung stehen werden und in welchem Ausmaß. Angekündigt wurde es bis jetzt ohne Angabe eines konkreten Termins.

Für wen ist der ELISA Antikörper Test im Moment überhaupt sinnvoll:

  • Wenn Sie beruflich viel mit anderen Menschen zu tun haben
    Wenn Sie Antikörper besitzen, haben Sie bereits eine Infektion durchgemacht und haben Abwehrkörper aufgebaut.
  • Wenn Sie HochrisikopatientInnen beruflich oder in der Familie in derselben Wohnung betreuen
    Wenn Sie Antikörper besitzen können Sie diese besonders gefährdeten Menschen nach einer gewissen Frist- je nach Antikörpermuster- (spätestens 8 Tage nach Blutabnahme) nicht mehr anstecken.
  • Wenn Sie einen Infekt hatten, der vor über 14 Tagen begonnen hat, aber nicht auf COVID 19 getestet werden konnten.
    Der Test zeigt ob Sie Abwehrkörper gegen den Corona Virus, der COVID 19 verursacht, besitzen: wenn ja, hatten Sie COVID 19; wenn nein, war der Infekt durch einen anderen Erreger verursacht.
  • Wenn Sie Kontakt mit COVID 19 Erkrankten hatten, aber selbst seit 14 Tagen gesund sind
    Wenn Sie Abwehrkörper zeigen, haben Sie die Infektion asymptomatisch durchgemacht und sind nach 14 Tagen Quarantäne nicht mehr ansteckend, gleichzeitig vor einer COVID- 19 Erkrankung geschützt.Für wen ist der Test NICHT geeignet:
    Bei ersten Infektzeichen, die für COVID- 19 sprechen, telefonisch 1450 informieren: ein direkter Virustest mittels PCR Abstrich ist hier sinnvoll.

    Ein weiteres Problem sind immunsupprimierte Personen, welche keine bzw. für eine für den serologischen Nachweis zu geringe Menge an Antikörpern bilden. Bei ihnen wird ein Antikörper Test gegen SARS-CoV-2 grundsätzlich negativ ausfallen und ist daher zur Diagnostik gar nicht geeignet.

    Ich hoffe, es ist mir gelungen, es so zu erklären, dass Sie sich gut auskennen! Wenn nicht, zögern Sie nicht uns zu fragen!
    Liebe Grüße!

    Ihre Doris Eller-Berndl

01.04.2020 – Bewegungstipps für Zuhause

Liebe Freunde von Medicalcoaching,

in dieser Mail geht es um etwas sehr Wichtiges: um Bewegung!
Viele von Ihnen merken, dass uns zwar das Essen glücklicherweise nicht ausgegangen ist, dafür aber viel Alltagsbewegung und Bewegung draußen.
Schmerzen in der Wirbelsäule und Verspannungen treten jetzt vermehrt auf. Wir sitzen mehr, machen Home-Office unter Bedingungen, dass sich jedem/jeder Arbeitsmediziner/in die Haare sträuben!

Wer über einen Garten verfügt, gehört derzeit zu den Glücklichen, weil damit ausgleichende Bewegung am Tageslicht gut möglich ist.
Aber es gibt auch viele, die in kleinen Wohnungen, oft mit Kindern arbeiten und leben, häufig ohne Balkon oder Terrasse.

Trotzdem geht immer etwas:
Wie mache ich es in der Ordination?
Stiegen im Alltag nutzen (Liftfahren empfiehlt sich, wenn möglich derzeit ohnehin nicht)
Fenster auf !!!– Damenliegestütze an der Fensterbank bei Tageslicht: Wichtig ist, dass die Nasenspitze vor den Fingerspitzen ist und der ganze Körper gerade wie ein Brett stabilisiert wird 12 x Dann auf die Seite drehen, mit dem Unterarm auf der Fensterbank aufstützen, Körper gestreckt halten und das Bein, das nicht Standbein ist, seitlich gestreckt aus der Hüfte abheben, Zehe zeigt nach unten. 12x, dann Seite wechseln. Diese Kombination 4 x wiederholen. Eine meiner Standardübungen – und wenn ich Glück habe mit Sonnenlicht!

Wenn Sie gewohnt sind, zu trainieren, werden Ihnen die Mobilisationsübungen meiner lieben Trainerin, Daniela Sattler weiterhelfen. Sie stellt sie Ihnen gratis zur Verfügung! Danke liebe Dani! Daniela ist es immer wichtig, dass Übungen richtig gemacht werden. Leider gibt es so keine Möglichkeit zu korrigieren. Daher sollten sie nur von bereits Geübten durchgeführt werden. Sie steht aber auch für Fragen gerne zur Verfügung!
Mail: daniela.sattler@aon.at ; T: 0664 4224743

Diejenigen von Ihnen, die in den letzten Jahren auf Kur oder Rehab waren, haben vielleicht auch noch die Übungsanleitungen zu Hause, die Sie beim Aufenthalt eingeübt haben. Das ist jetzt der richtige Zeitpunkt wieder zu beginnen!
Wenn Sie einen Hometrainer besitzen: Nehmen Sie die Wäsche herunter, machen Sie das Fenster auf und radeln Sie locker 15-30 Minuten täglich.

Und zuletzt: es gibt gute Übungen fürs Büro, die funktionieren auch zu Hause! Ich habe einige Beispiele in den Anhang gestellt.
Für was Sie sich auch entscheiden: Bewegen Sie sich, wenn möglich, immer im Garten, auf der Terrasse, am Balkon, oder vor dem offenen Fenster mit UVA/B und Infrarot der Sonne (natürliches Infrarot ist das Gegenmittel der künstlichen Blaulichtbelastung)

Vieles ist unsicher, aber eines ist klar: jetzt und nach der Krise ist es besonders wichtig, dass wir alle gemeinsam gesund und fit sind!

Liebe Grüße!

Ihre Doris Eller-Berndl

Mobilisationsübungen von Dani Sattler
Bewegungsübungen am Arbeitsplatz

29.03.2020 – Covid-19 Testarten

Liebe Freunde von Medicalcoaching,

danke für die Sorge, warum die letzten Tage kein Rundmail kam: wir sind gesund, aber es gab viel Arbeit!
Vor allem wurde mir immer wieder die Frage gestellt: Hatte ich vielleicht schon eine Corona Infektion ohne zu erkranken? Oder war der langwierige Infekt Ende Februar vielleicht COVID-19? Momentan gibt es ausschließlich den Test für den direkten Corona- Virusnachweis durch Nasen / Rachenabstrich. Wenn der Beginn der Beschwerden allerdings bereits 14 Tage zurückliegt, wird dieser Test nicht weiterhelfen: er wird negativ sein- entweder weil er zu Beginn der Beschwerden vielleicht positiv gewesen wäre und nun bereits wieder negativ ist oder weil er auch damals negativ gewesen wäre.

Diese Fragen wird man erst beantworten können, wenn wir die zweite Art von Tests zur Verfügung haben, sogenannte Antikörper Tests.

Wann macht der derzeitige Abstrich zum Corona -Virusnachweis Sinn? Bei einer frischen Infektion, zu Beginn einer Erkrankung. Der Sinn des Tests ist, dass eine infizierte Person keine weiteren Menschen anstecken kann.
Der Test zum Virusnachweis dient NICHT primär der Diagnose, da wir derzeit keine spezifische Therapie gegen COVID-19 zur Verfügung haben und die Therapie wie bei den meisten Virusinfekten sich an den Symptomen orientiert, um diese zu erleichtern. Meist ist der Verlauf mild. Es gibt derzeit auch viele andere Infekte, die derzeit ablaufen, die nichts mit Corona zu tun haben.

Sollten egal aus welcher Ursache lebensbedrohliche Zustände auftreten (z.B starke Atemnot, Kreislaufzusammenbruch) ist so wie immer die Rettung 144 zu rufen.

Es ist auch normal, dass man sich auch nach Abklingen von Infekten und Symptomen wie Fieber müde und nach wie vor krank fühlt (Jeder , der bereits einmal eine Influenza durchgemacht hat, weiß, dass der Krankheitsverlauf und die Rekonvaleszenz von Virusinfekten langwierig sein kann)

Nachdem die aktuell verfügbaren Tests für den Corona -Virusnachweis limitiert sind (wir bekommen schwer Nachschub an erforderlichen Reagenzien, die für diesen Test notwendig sind), gibt es genaue Kriterien, wann und wer getestet wird. Vorrangig wird das Spitalspersonal getestet, da diese die Schwerkranken versorgen und Neuinfektionen ganze Teams in die Quarantäne zwingen. Diese können dann 14 Tage nicht eingesetzt und nicht leicht nachbesetzt werden.

Was für uns jetzt von großem Interesse ist, dass wir bald valide Antikörper Tests zur Verfügung haben.
Was ist das? Wenn das Immunsystem erstmals Kontakt mit dem Virus bekommt, das heißt, wenn man infiziert ist, bildet es nach ungefähr einer Woche spezielle Antikörper (IgM) und in weiterer Folge auch ein Immungedächtnis (IgG) aus, das wir im Blut nachweisen werden können. Damit können Menschen identifiziert werden, die infiziert wurden, an COVID 19 erkrankten und diese Krankheit bereits überstanden haben. Aber auch jene, die bis jetzt nicht sicher diagnostiziert waren: entweder, weil sie kaum bis gar keine Krankheitssymptome hatten oder anfänglich nicht getestet wurden. Wir gehen derzeit davon aus, dass diese Menschen vor einer Neuinfektion geschützt sind (die genaue Dauer- ob lebenslang, über mehrere Jahre,..- wissen wir noch nicht) Wir gehen davon aus, das ist besonders wichtig, dass diese Menschen auch andere nicht mehr anstecken können. Dies wäre dann die Möglichkeit, die Arbeit und soziale Kontakte wieder aufzunehmen und auch im Gesundheits- und Pflegebereich (wieder) tätig zu werden.

Übrigens: Erfreulicherweise ist die Influenzaepidemie derzeit im Abklingen: „Auch in dieser Woche konnte wieder ein deutlicher Rückgang der Influenzavirusaktivität verzeichnet werden. In nur noch 14% der eingesendeten Sentinelproben (Anmerkung: Wir ziehen damit praktisch eine Stichprobe aus der Bevölkerung von Menschen mit Atemwegsinfektionen, um zu sehen, wieviele an Influenza erkrankt sind) konnten Influenzaviren nachgewiesen werden, 63% davon waren Influenza B Viren.“ (Zentrum für Virologie, MedUni Wien) In Wien hatten wir in der Kalenderwoche 12 aber immer noch rund 10.000 Grippe Neuerkrankungen.

In diesem Sinne:
Nicht jeder Infekt wird zwar durch den Corona Virus verursacht, aber wir wissen es meist nicht ! Wichtig ist daher weiterhin niemand anderen anzustecken (mit was auch immer) und damit sind die getroffenen Maßnahmen derzeit weiterhin wichtig!!! Bitte weiter durchhalten.
Erst Corona spezifische Antikörper Tests werden zeigen, wer bereits immun gegen Corona Virus ist und auch niemanden mehr anstecken kann.

Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich! Achten Sie auf ein gutes Immunsystem!

Bleiben Sie gesund!

Ihre Doris Eller-Berndl

Quelle: https://www.virologie.meduniwien.ac.at/wissenschaft-forschung/virus- epidemiologie/influenza-projekt-diagnostisches-influenzanetzwerk-oesterreich-dinoe/aktuelle- saison-20192020/

06.04.2020 – Virenverbreitung

Liebe Freunde von Medicalcoaching,
heute freuen wir uns alle über gute Nachrichten!

Die Maßnahmen der Schadensbegrenzung greifen und wenn es uns weiterhin gelingt, die Zahl der Menschen, die ein einziger COVID -19 Erkrankter ansteckt, zu reduzieren (das Ziel ist <1) , können wir wieder zur Eindämmungsstrategie bei nachweislich Infizierten zurückkehren und allgemeine Maßnahmen vorsichtig lockern. Funktionieren wird dies, wenn wir verstehen, dass es auch für das neuartige Coronavirus Hinweise darauf gibt, dass die Dosis der Virusexposition von Bedeutung sei.

Abgeschlossene Räume und hohe Viruslast durch Erkrankte, die sich in geringem Abstand zu Gesunden aufhalten, bedeuten ein hohes Risiko.

Eine neue Arbeit von Lydia Bourouiba aus dem renommierten MIT zeigt, dass unsere alte Vorstellung von Tröpfchen und Partikeln (in denen sich Viren befinden) ziemlich überholt ist. Stattdessen haben wir es mit einer chaotischen, sprich turbulenten Gaswolke zu tun, die ihr eigenes Mikroklima besitzt. In ihr flotiert ein Kontinuum verschiedener Partikelgrößen wie in einer Lufttasche. Die feuchte und warme Atmosphäre in der Gaswolke sorgt dafür, dass Tröpfchen wesentlich langsamer austrocknen und absinken als im isolierten Zustand. Dadurch können sie auch über größere Distanzen reisen. Unter geeigneten Bedingungen (geschlossener Raum, geringe Luftzirkulation) segelt die Gaswolke stolze 7 bis 8 Meter durch die Luft. Bildhaft vorstellen kann man sich das so:

SARS-CoV-2 Coronavirus Micro-droplets – NHK World report: https://youtu.be/vBvFkQizTT4

Wir brauchen Luft und Sonne – frische Luft dünnt die Virusbelastung aus und Sonne mit UV Licht tötet Viren und sorgt für ein gutes Immunsystem (dminder App für die richtige Dosis verwenden).

Lüften!!! Pausen nutzen, um ans Tageslicht zu kommen!!! Abstand halten!!!

Einige Worte noch, um „stille Opfer“ in der Corona-Krise zu verhindern:

Bereits jetzt ist zu beobachten, dass viele Menschen trotz Beschwerden eine ärztliche Behandlung hinauszögern – aus Angst vor Infektionen oder um einen Beitrag zur Entlastung des Gesundheitssystems zu leisten. Hier ist es wichtig die kontaktlose medizinische Versorgung zu nutzen und zu entscheiden, welche Untersuchungen aktuell erforderlich sind. Medizinisch notwendige Behandlungen sollten nicht ohne ärztliche Absprache aufgeschoben werden.

Im Zweifelsfall fragen, das medizinische Netzwerk ist aktiv!

So steht zum Beispiel auch Frau Dr. Veronika Franke, (www.kardiologiewieden.at) bei internistischen Fragen mit Rat und Tat zur Seite!

Helfen Sie mit, damit der Erreger von COVID-19 nicht unnötige Opfer fordert! Bleiben Sie fit und gesund!

Ihre D. Eller-Berndl

22.03.2020 – Info für Pat. mit Asthma, COPD, Lungenfibrose

Liebe Betroffene von chronischen Atemwegserkrankungen oder deren Angehörige,

da die durch das Corona Virus (SARS-CoV-2) hervorgerufene Erkrankung COVID-19 die Lunge befällt, machen sich vor allem Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen wie COPD, Asthma oder Lungenfibrose große Sorgen und Gedanken.

Die Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie betont, dass kein Grund besteht, in Panik zu geraten, aber dass es von großer Wichtigkeit ist, die Situation wirklich ernst zu nehmen.
Bei bestehenden Lungenerkrankungen kann eine zusätzliche Infektion immer zu einem schwereren Krankheitsverlauf (auch bei anderen Erregern als dem Corona Virus!) führen. Das heißt, es gilt jegliche Infektion zu verhindern!

Große Verunsicherung gab es auch durch Medienberichte bzgl der Inhalatoren.
Diese sollen, wenn sie in Ihrer Therapie verordnet sind NICHT abgesetzt werden!
Sie haben damit KEIN erhöhtes Risiko für eine COVID-19 Erkrankung.
Im Gegenteil- wenn die Entzündung in den Schleimhäuten der Atemwege durch Absetzen der Inhalationstherapie zunimmt, steigt das Risiko für schwerere Verläufe bei jeglicher Infektion.
Wenn sich durch Absetzen der Inhalationstherapie Ihre Erkrankung verschlechtert erhöht sich das Risiko für Spitalsbesuche/aufnahme und damit auch das Risiko an COVID-19 zu erkranken.
Im Anhang das Statement der Österr. Gesellschaft für Pneumologie- an dieser Stelle liebe Grüße an meine ehemaligen KollegInnen!

Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie mich!

Rezepte sind per E-Mail möglich!

Bleiben Sie gesund!

Ihre Doris Eller-Berndl

Covid19-Asthma_Stellungnahme-ÖGP

21.03.2020 – Covid19 Testungen Österreich

Liebe Freunde von Medicalcoaching,

heute habe ich den ganzen Tag am Telefon und Computer verbracht um Fragen zu beantworten (aber alle , die mich kennen wissen: mit air tube headset und LAN Kabel…und teilweise am Balkon)

Hier ein paar Überlegungen zu den heutigen Themen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie Sie sehen können, wird mehr getestet und es werden im Verhältnis weniger positiv getestet.
Das ist sehr gut, dass sich der gestrige Hoffnungsschimmer fortsetzt!

Warum ist es so wichtig, dass wir mit Disziplin die Maßnahmen weiter einhalten?

Es geht nicht nur darum, dass Sie selbst gesund bleiben und auch anderen helfen, gesund zu bleiben:
Es geht auch darum, dass kranke Menschen weiterhin gut versorgt werden können.
Tumorzellen wachsen weiter und warten nicht, bis der Coronavirus weg ist! – Hier braucht es Therapie!
Manche Menschen warten auf notwendige Operationen, die danach intensivmedizinische Betreuung benötigen.
Herzinfarkte und Schlaganfälle benötigen rasche Versorgung; Unfälle passieren weiterhin ( jetzt hoffentlich weniger auf den Strassen, aber die höchste Zahl an Unfällen gibt es immer schon im Haushalt – also bitte besonders aufpassen…)
Auch diese Menschen brauchen qualifizierte Betreuung! Deshalb dürfen die medizinischen Ressourcen nicht überlastet sein und wegbrechen!

Helfen Sie weiter mit! Heute, morgen, übermorgen, solange es nötig ist!

Ihre Doris Eller-Berndl

PS : Morgen gibt es dann wieder Tipps !

 

20.03.2020 – Covid19 Informationen für Eltern

Liebe Freunde von Medicalcoaching,

heute war ein wichtiger Tag!
Nachdem meist 5 Tagen nach Ansteckung mit dem Coronavirus Symptome auftreten, die zur Testung führen, haben wir die heutigen Zahlen der Neuerkrankungen gespannt erwartet!
Und siehe da: Es beginnt sich die Kurve abzuflachen! Die Strategie greift, weil die meisten mitmachen!
Wichtig ist, dass wir jetzt dabei bleiben…

Nachdem ich heute auch viele Mütter beraten habe:  Bis jetzt ist meines Wissens KEIN EINZIGES Kind unter 10 Jahren weltweit an COVID – 19  verstorben oder musste auf der Intensivstation betreut werden.
Aber- Kinder können das Virus auf ältere oder durch andere Erkrankungen geschwächte Personen übertragen, die sehr wohl schwer erkranken können. Daher bitte die geliebten Omis und Opas schützen!
Da Kinder immer gerne beschäftigt sind, leite ich gerne die unten angefügte mail weiter..

Bleiben Sie gesund und herzliche Grüße!

Ihre Doris Eller-Berndl

 

 

 

 

Unter dem #seileiwandundbleibdaheim starten wir die größtmögliche Linksammlung, mit Informationen, Tipps und Ideen rund um die Welt für Kinder und Familien, die zu Hause ihren Alltag bewältigen müssen.
Culture fly setzt sich für Kinder und ihre Rechte ein und natürlich gerade jetzt, wenn wir als Gesellschaft Kindern eine Situation zumuten müssen, die uns Erwachsene unter große Herausforderungen stellt und deren Bewältigung uns an unsere Grenzen bringen wird.
Wir möchten Kindern und allen in ihrer Umgebung, das Gefühl von Sicherheit und des „Ich/Wir-werden-nicht-im-Stich- gelassen“ versuchen zu vermitteln.
Im Namen der Kinder ersuchen wir Sie, sich an der Aktion „seileiwandundbleibdaheim“ zu beteiligen und es möglichst großflächig zu verbreiten.

Die Linksammlungen finden Sie auf Facebook unter: https://www.facebook.com/VereinCultureFly/

Und auf unserer Website: http://www.culturefly.net/current_events

Herzlichen Dank und bleiben Sie gesund!
Mit lieben Grüßen

Elisabeth Geyer-Schulz, Katharina Rützler, Martin Bierwolf und Philip Aleksiev

Ihr Team von culture fly

23.03.2020 – gute Rahmenbedingungen für unser System

Liebe Freunde von Medicalcoaching,

ich freue mich, dass offensichtlich alle ein gut funktionierendes Immunsystem haben!
Bis jetzt habe ich keine Nachricht von einer COVID-19 Erkrankung in der medicalcoaching community!
Es gibt 2 Verdachtsfälle, aber auch diesen geht es gut und sie haben keine Erkrankungszeichen.
Es hat sich ausgezahlt,  in der Vergangenheit ein gut funktionierendes Immunsystem aufzubauen!

Sie erinnern sich: Um gute Rahmenbedingungen für unser System zu erreichen benötigt es:
Tageslicht /Kälte + Omega 3 + geregeltem Schlaf + saisonales Essen + Vermeiden von Fehlsignalen wie künstliche Blaulichtbelastung und nicht natürliche elektromagnet Felder wie WLAN/Handy.

Ich möchte das in den nächsten mails vertiefen und an unsere jetzige Situation anpassen:

1)           Sich vormittags  um Tageslicht bemühen, sei es (für besonders Glückliche) im Garten, auf der Terrasse, am Balkon, zumindest am Fenster, wenn möglich beim Spaziergang um den Häuserblock…
Es macht auch nichts, wenn es jetzt draußen kalt ist, ein bisschen ist das auszuhalten und es entlastet die Schleimhäute von der trockenen Heizungsluft. Haben Sie bemerkt wie gut die Luft selbst an sonst stark befahrenen Straßen ist? Dass man Vögel hört, wo es sonst nur Straßen- und Flugzeuglärm gab?
Denken Sie daran, dass Brillen, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Glasscheiben notwendige Frequenzen herausfiltern. Vormittags Tageslicht ist die Grundvorrausetzung, dass Sie abends das Hormon Melatonin aufbauen können.

Melatonin hat als Meisterhormon der Nacht einen stimulierenden Effekt auf Ihr Immunsystem! 

2)           Der nächste Schritt ist, es abends durch künstliche Blaulichtbelastung nicht zu zerstören. Wir haben jetzt den ganzen Tag durch Computer, Handy, LED Kunstlicht ein hohes Maß an isoliertem Blaulicht.

Hohe Blaulichtbelastung , vor allem nach Sonnenuntergang, ist ein starker Stressfaktor für unser Immunsystem.

Daher beim Homeoffice den kostenlosen Blaulichtfilter wie flux ( www.medicalcoaching.at; dann auf „links“) oder das Programm „iris“ (https://iristech.co/) verwenden, abends Blaufilterbrillen bis zum Schlafengehen (Das kennen Sie ja schon- also bitte täglich benutzen!)

Bis morgen, bleiben Sie gesund!

Ihre Doris Eller-Berndl

 

17.03.2020 – Grundschutz Immunsystem

Ein gesundes Immunsystem ist ein guter Grundschutz.

Wichtig ist ein hochnormaler Vitamin D-Spiegel (Speicherwert 25 OH Vit D : 40-60 ng/ml). Dadurch verbessert sich die generelle Abwehrleistung, vor allem das unspezifische Immunsystem, dessen Fresszellen die Schleimhäute schützen.
Nutzen Sie die Möglichkeit von Balkonen und Terrassen oder zumindest geöffneten Fenstern, um alleine ans Tageslicht und an die Sonne zu kommen. Richten Sie sich für den richtigen Zeitpunkt und der individuellen Dauer nach der dminder pro App  (www.medicalcoaching.at: rechts oben finden Sie „links“ – kostenlose dminder pro App für apple und androids)

Es gibt auch  Kombinationspräparate mit sogenannten Beta-Glucanen, Gerüstsubstanzen von Hefen und speziellen Pilzen, wodurch die Abwehrbereitschaft auf den Schleimhäuten nochmals unterstützt wird. Die Schatzkiste der Mutter Natur enthält auch andere interessante Substanzen wie  z.B. die virushemmende Glycyrrhizinsäure (Süßholzwurzel).
Natürlich können Sie mich diesbezüglich ansprechen, ich berate Sie gern aufgrund Ihrer persönlichen Situation und der Werte, die wir bereits erhoben haben.

Morgen sende ich nochmals Tipps fürs Immunsystem- bis dahin:
Bleiben Sie wenn möglich zu Hause! Halten Sie Abstand! Nehmen Sie die Hygieneempfehlungen ernst!
Bleiben Sie gesund!

Ihre Doris Eller-Berndl